Die Planung der Bergstrecke
Inzwischen bin ich in meinem neuen Eigenheim eingezogen. Der Estrich wurde bereits in der Planungsphase von mir requiriert. (Der "besten aller Ehefrauen" sei hiermit herzlich gedankt.)
Auf dem zur Verfügung stehenden Raum werde ich wieder eine U-förmige Anlage realisieren.
Auf dem linken Flügel wird eine Bergstrecke entstehen, ähnlich der auf Anlage 4. Durch die Dachschräge kann ich allerdings nicht mehr so problemlos in die Höhe planen.
Gleisplan Bergseite
Die Ausdehnung der Zunge mit der Bergstrecke beträgt 7.40 m in der Länge und 4 - 4.5 m in der Breite.
Die Strecke ist zweispurig. Auf der Ebene 0 (violett), real 90 cm über Grund, ist die Ausfahrt aus dem Bahnhof in den Tunnel. Es folgt eine Abstellgruppe für das Einfahrtsgleis. Ab dem Wechsel zu blau beginnt eine Steigung von 1 - 2 %. Hier ist der erste sichtbare Streckenteil. Ungefähr in der Mitte zwischen den zwei Tunnels kommt eine Stein-Bogenbrücke zu liegen. Auf der zweiten Ebene wird die Fachwerkbrücke eingebaut.
Im grünen Bereich liegt dann der dritte sichtbare Abschnitt. Hier habe ich wiederum eine Stein-Bogenbrücke eingeplant. Nach der Einfahrt in den Tunnel ist der höchste Punkt erreicht.
In der roten Gleiswendel wird die Strecke 30 cm unter die Ebene 0 geführt (60cm). Das Gleis führt dann der Wand entlang und unterquert so den Bahnhof. Auf dem anderen Schenkel des U passiert die Strecke bei der Einfahrt wiederum eine Abstellgruppe und steigt dann über eine Gleiswendel wieder hinauf auf Ebene 0 und führt so auf der gegenüberliegenden Seite wieder in den Bahnhof.
Kartonmodell 1:10 der Bergseite
Um keine Überraschungen im Bereiche der Dachschräge zu erleben, bastelte ich aus Karton eine Modell im Massstab 1 : 10. So konnte ich auch die Wirkung in der Tiefe besser abschätzen.
Im nicht sichtbaren Bereich verlegte ich Roco-Metergleise Code 100. Im sichtbaren Bereich verlegte ich Code 80 Metergeleise der Firma Lima.Was die Qualität angeht hat das Lima-Gleis den Vorteil, dass ältere Maschinen und Wagen mit etwas höheren Spurkränzen nicht auf dem Kleineisen statt auf den Schienen fahren, wie das bei Roco-Line leider der Fall ist. Einige vorgängig verlegte Testmeter haben eine hervorragende Laufqualität ergeben. Das einzige Problem dabei war die Lieferbarkeit. Leider produzieren die Nachfolgeformen dieses Gleis nicht mehr.
Lima produzierte ein hervorragendes Neusilber-Gleis, welches vor Allem auch in Bezug auf die Weichengeometrie neue Massstäbe setzte und alle anderen Angebote bei Weitem übertraf. Leider wird dieses Gleissystem von den Nachfolgefirmen nicht mehr produziert.
Zur Zeit überlege ich noch, ob ich bei meiner alten, selbst entwickelten analogen Blocksteuerung (siehe dort) bleiben soll, oder ob ich auf Digitalsteuerung umstelle.
Ich rede vom Umrüsten von über 100 Maschinen. Ob sich das lohnt?