Das Tobel wird fertig
Nach einem längeren Unterbruch ging es auf der Bergseite endlich wieder vorwärts.
Die Aufgleisung des Projektes "Bahnwanderweg Gotthard Nord" hat mich während des ganzen Jahres 2006 ziemlich beschäftigt, so das die Modellbauerei etwas zu kurz kam. Es blieb lediglich die Zeit, die Platte mit den Lok-Depots aufzubauen und die Grundverdrahtung der Steuer-Elektronik anzugehen.
So zeigte sich der Mittelteil vor Beginn der Arbeiten. Bei der mittleren Brücke ist ein Karton-Ersatz eingefügt.
Der Auslöser für den Anfang dieses Jahres erfolgten "Schub" war die Absicht des Schweizer Fernsehens, für eine DOK-Sendung zum Gotthardbahn-Jubiläum auf meiner Anlage
einige Züge nachzustellen, von welchen es kein bewegtes Bildmaterial gibt.
Da zwar zu diesem Zeitpunkt die Blockabschnitte auf der Bergseite bereits alle auf Löt-Rechen hinter der Elektronik herausgeführt waren, aber die Verdrahtung der Steuer-Elektronik erst im Anfangstadium war, musste ich die Bergstrecke provisorisch fahrbar machen.
Wichtiger war allerdings zu diesem Zeitpunkt, das im Mittelteil nur im Rohbau erstellte Tobel mit dem Bach und den Brücken zu vollenden.
Auch das Einschottern der Geleise musste angegangen werden.
Das Bachbett ist gestaltet. Noch fehlt die grosse Brücke in der Mitte. Gut sichtbar, die abgesenkte Zugriffsluke.
Pünktlich zum Aufnahmetermin wurde die Arbeit beendet. Allerdings sind die eingeschotterten Geleise noch nicht überall verrostet, auch die Rost-Patina des Gleisschotters ist noch nicht überall aufgetragen. Entlang der Gleisbettung fehlt teilweise noch der Gehweg und die Umzäunung; auch die Geländer der beiden Steinbrücken sind noch in Arbeit.
Begonnen habe ich mit dem Bachbett, denn die Nachbildung des Bergbaches "lag mir etwas auf dem Magen".
Rechts vom Bachbett wurde der Wald-Grillplatz bei der Tobelhütte gestaltet, und an der Strasse zum Wärterhaus die "Eligius-Kapelle" arrangiert.
Beim Wärterhaus Tobelegg baute ich die Barriere ein und gestaltete die Umgebung entlang der mittleren Trasse fertig. Auch die Geleise des mittleren Abschnitts wurden fertig bearbeitet.
Hinter der grossen Brücke war auf dem absenkbaren Teil der Fütterungsplatz für die Hirsche vorgesehen.
Übersicht über die rechte Seite mit dem Wärterhaus Tobelegg, der Eligius-Kapelle und dem Grillplatz bei der Waldhütte im Tobel.
Die Eligius-Kapelle mit der Hochzeitsgesellschaft. |
Ein Verein hat sich bei der Waldhütte im Tobel zum Grillplausch versammelt. |
Der Wanderweg über der obersten Brücke wurde ebenfalls fertig ausgestaltet. Die Bergkapelle St. Sebstian und die Waldhütte beim Lueg laden die Wanderer zum Rasten ein.
Der Bergwanderweg führt an der Kapelle St. Sebastian und an der Waldhütte an der "Lueg" vorbei. Vom Steg über den Bach aus, haben die Wanderer einen tollen Blick auf die Bahnbrücken.
Auf der linken Seite erhielt das Wärterhaus Chalchofen einen "privaten" Bahnübergang mit einem Tor. Dieses ist massstäblich einem an der Gotthardstrecke
früher vorhandenen Tor nachgebaut. Im Umfeld des Wärterhauses wurde auch die Umzäunung fertig gestellt.
Auf der mittleren Ebene wurde zwischen Tunnelportal und Brücke vorbildgetreu eine Wärterbude aufgestellt. Auch hier wurde die Umzäunung erstellt.
Das Wärterhaus Chalchofen mit dem privaten Bahnübergang. |
Die Wärterbude beim Tunnelportal mit dem linken Widerlager der mittleren Tobelbrücke. |
Im Tobelbach wird gebadet. |
Die Hirschweide im Tobel wird vom Jäger kontrolliert. |
Anlässlich der Fernsehaufnahmen sind auch einige "Betriebs-"Fotos entstanden.
Ein Güterzug mit zwei C 5/6 passiert das Wärterhaus Chalchofen und fährt auf die untere Tobel-Brücke. |
Die beiden C 5/6 haben mit ihrem Güterzug glücklich die obere Tobelbrücke erreicht. |
Die Malletmaschine Ed 2x3/3 Nr. 151 der GB fährt mit einem Güterzug über die mittlere Tobelbrücke.
Eine C 5/6 bei der Durchfahrt der Barriere beim Wärterhaus Tobelegg.
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| Glück für den Fotografen. Anlässlich von Extrafahrten mit historischen Zügen gelangen ihm diese beiden Bilder. | |