Der Betrieb nach der Jahrhundertwende
Die A 3/5 Maschinen der Winterthur-Serie vermochten mit Vorspann lediglich 280 t zu befördern, so dass auch hier jeweils eine dritte Maschine nachschieben musste.
Die GB entschloss sich deshalb 1904, eine Vorspannmaschine bauen zu lassen, welche die fehlende Zugkraft aufzubringen vermochte. Sie entschloss sich für den Typ Consolidation, also 4/5 gekuppelt.
Schwere Vorspann-Maschine C 4/5 der Firma Maffei in München. |
Eine C 4/5 von Maffei hat Arbeitspause. Das Lokpersonal posiert stolz für den Fotografen. |
Da 1908 nochmals eine stärkere Serie A 3/5 Maschinen bestellt werden sollte, entschloss sich die GB, diese in Anlehnung an die C 4/5 von Maffei in München entwickeln zu lassen. Auf Grund der kurzen Lieferfrist wurden die Nummern 931 - 934 in München und die Nummern 935 - 938 bei der SLM in Winterthur gebaut.
Bei dieser ebenfalls sehr wuchtigen Maschine konnten die guten Ergebnisse der ersten Serie A 3/5 der SLM nochmals gesteigert werden.
So waren die Maschinen, obwohl sie am Berg 150 t und auf der Talstrecke 350 t zu befördern vermochten, äusserst sparsam im Dampfverbrauch und damit auch keine "Kohlenfresser".
Schwere Schnellzugmaschine A 3/5 der Firma Maffei |
A 3/5 der Firma Maffei verlässt mit dem Gotthardpullmann den Gotthardtunnel in Airolo |
Der Gotthard-Express fährt von Erstfeld kommend in den Bahnhof Göschenen ein.
Zuglok ist eine Maffei A 3/5, die von Erstfeld bis Göschenen eine Maffei C 4/5 als Vorspannlok erhalten hat.
Die C 5/6 blieben, nach dem dem offiziellen
|
Historische Maschine C 5/6 2978 auf Übungs- und Instruktionsfahrt für Lokführer von Erstfeld nach Gurtnellen. Kurz nach der Ausfahrt Erstfeld 1982. |