Auffallend war die luxuriöse Innenausstattung aller 3 Personenwagen-Gattungen, welche durch dreiteilige Aussichtsfenster, Klapptischchen und erstmals mit einer elektrischen Beleuchtung charakterisiert werden kann.
Hierfür wurden anfänglich austauschbare Akkumulatorenbatterien verwendet, welche in Chiasso geladen wurden.
Ab 1904 erhielten die Wagen Generatoren mit Reglern.
A4ü 95 aus der Serie von 1903
Das Innere eines A4ü der ersten Serie. |
Das Innere eines B4ü der ersten Serie. |
AB4ü 265 (1903) Abteile mit Schlafeinrichtung |
C4ü 1258 von 1898
Innenansicht des C4ü 1258
Bei diesem Wagentyp lag das Schwergewicht nicht beim Komfort für die Fahrgäste.
Vielmehr ging es der Gotthardbahn-Gesellschaft um einen möglichst wirtschaftlichen Transport hoher Personenzahlen.
Deshalb waren auch 84 Sitzplätze pro Wagen vorgesehen.
Die Bestuhlung bestand lediglich aus Sitzbrettern, auf welchen ursprünglich mobile Polster lagen.
Einerseits wurden die in den Jahren 1900 und 1903 bestellten Wagen der 1. Klasse A4ü 91 - 100 bereits im Jahre 1907 in AB4ü 291 - 300 umgebaut.
Andererseits erfuhr die Platzzahl der im Jahre 1907 beschafften Wagen 2. Klasse B4ü 506 - 511 gegenüber der vorausgegangenen Serie eine Erhöhung der Platzzahl von 48 auf 64.
C4ü 1276 von 1907
Gleichzeitig fand bei den Wagen C4ü 1271 - 1276 eine Herabsetzung der Sitzplätze von 84 auf 80 statt. Zusätzlich wurde eine elektrischen Beleuchtung eingebaut.