Der Bahnhof Haldenstein

Der Bahnhof liegt im Talboden, am Fusse einer Gebirgsstrecke.
Aus Gründen der optischen Trennung führen die Ausfahrten auf beiden Seiten in einen Tunnel.
Die Hauptstrecke ist doppelspurig, allerdings in „alter Manier“, das heisst, nur in einer Richtung befahrbar.
Die Nebenstrecke (Privatbahn) ist nur einspurig. Sie dient eigentlich nur dem Betrieb im Bahnhof und endet deshalb im Tunnel und ist dann nicht mehr sichtbar.

Die Hauptfunktion des Bahnhofs ist eine zweifache:

Im zum Bahnhof gehörigen Lokomotiv-Depot werden die Vorspann-, Zwischen- und Schiebeloks für die Bergfahrt bereitgestellt. Das Lokomotivdepot umfasst noch Reste einer grossen Dampflokomotivanlage (Drehscheibe, Ringlokschuppen).
Diese Anlage wurde teilweise reduziert zu Gunsten eines Lokomotivdepots für den Betrieb nach der Elektrifizierung.
 

Die Gleisanlage
Gleisplan des Bahnhofs
Erklärungen:
AG
GS
A
B
H
C / G

1 / 2
3 / 4
5 / 6 / 7
(D / E / F)
11
 
 
12
13
15 / 16 / 17
65 / 67
8 / 9
101 –104
Aufnahmegebäude
Güterschuppen
Ein-/Ausfahrt Doppelspur Bergstrecke P
Ein-/Ausfahrt Doppelspur Talstrecke R
Ein-/Ausfahrt Einspur Nebenstrecke (Privatbahn)
Auszugs-Geleise, G endet nach einer Schleife im Reinigungs-, Reparatur- und Aufstell-Gleis
Geleise der Privatbahn (Nebenbahn)
Hauptgeleise des Bahnhofs
Geleise, in denen Zwischen- und Vorspannloks für die Bergfahrt eingefügt oder Schiebeloks angefügt werden können
Zufahrt Lokomotiv-Depot mit Dampf- und Elektrobereich. (Drehscheibe mit Rotonde für Dampf-, Längsremisen mit Schiebebühne für die Elektroloks, Reparaturwerkstätte etc.)
Ausfahrt in den Bahnhof "Lavoro"
Abstellbereich des Auszugsgleises Süd
Warte-Geleise für Zwischen- und Vorspannloks
Warte-Geleise für Schiebeloks
Abstellgeleise für Züge und Zugteile (keine direkte Ausfahrt auf die Strecke)
Abstellgeleise für Wagen
 
Die Geleiseanlage der Hauptstrecke umfasst drei Durchfahrtsgleise für alle Zugsgattungen mit Perron (Gleis 3 – 5), und zwei Geleise für Güterzüge (Gleis 6 / 7).
Die Strecke der privaten Nebenbahn endet direkt neben (Gleis 1), und vor dem Aufnahmegebäude (Gleis 2). Gleis 2 ist auch gleichzeitig die Zufahrt zum gemeinsamen Güterschuppen.
Die beiden Hauptgeleise (Gleis 3 / 4) liegen zwischen einem schmalen Perron vor dem Aufnahmegebäude und einem breiteren Perron mit Unterführung. An diesem Perron liegt auch noch Gleis 5.
Die Geleise 5 bis 7 dienen für das Beistellen zusätzlicher Lokomotiven für die Bergstrecke.
In den Geleisen 8 und 9 werden Züge und Zugteile abgestellt.
Im Weiteren steht eine Abstellgruppe von 4 Geleisen zur Verfügung. (Gleis 101 – 104)
Auf beiden Seiten der Geleiseanlage befindet sich je ein Auszugsgleis (C / G), wobei C im Endbereich noch einen Abschnitt hat, um eine Lok abzustellen. (Gleis 13)
Auszugsgleis G endet in einem Arbeitsgleis (Gleis 12) für mich (Wagen und Loks aufgleisen, Reinigung etc.).
Gleis 11 ist die Zufahrt zu den beiden Lokomotiv-Depots. Da sie separat gesteuert werden, erscheint im Gleisbild nur der Halte- und Warteabschnitt der Depot-Zufahrt.
Gleisplan Lokomotiv-Depot

Gleisplan des Lokomotiv-Depots

H ist die Ausfahrt der Nebenbahn. Sie dient rein betrieblichen Aufgaben und mündet deshalb nach der Ausfahrt in zwei Sackgeleisen für Pendelzüge und einer Kehrschleife für lokbespannte Züge.

Der Stellablauf im Bahnhof
DasGleisbild des Stellpultes Das geplante Stellpult wird mit Symo-Bausteinen aufgebaut.

Die Farbwahl Rot und Blau entspricht den Domino-Stellwerken der SBB.
Die weissen und schwarzen (und grünen) Tasten für die Rangierfahrten sind ein Kompromiss, da dem Zug im Gegensatz zum Vorbild eine Fahrrichtung mitgegeben werden muss. In der Realität tut dies der Lokführer.

Die Fahrstrassen werden durch Start- und Zieltaster angewählt und sind definiert als eine bestimmte Reihenfolge von Blöcken mit ihren Belegtmeldern.
Kontrollen und Stellarbeit übernimmt die Steuerung von Gahler und Ringstmeier, weshalb ich hier nicht näher darauf eingehe.

Gleisplan mit Haltestrecken Haltepunkte:
Die rot angefärbten Gleisabschnitte entsprechen den Zielabschnitten, bei deren Erreichen die Fahrt endet und die Fahrstrasse aufgelöst wird.
Es sind gleichzeitig jene Abschnitte, an denen eine Lok stehen bleiben kann.
Ich denke, dass sich die Möglichkeiten im üblichen Fahrbetrieb im Grossen und Ganzen von selbst erklären, wenn einige Punkte bedacht werden:
 
Zug-Fahrstrassen Rangierfahrten

Etwas anders sieht es mit dem speziellen Fahrbetrieb beim Beistellen von zusätzlichen Lokomotiven aus. Deshalb hier die Beispiele:

Einfügen einer Vorspannlok Einfügen einer Zwischenlok Einfügen einer Schiebelok

In den Geleisen 3 / 4 und 5 / 7 läuft der Vorgang ähnlich ab.