Die Fahrstrecken und ihr Betrieb

Wenn der Zug aus dem Bahnhof ausfährt, kommt er in ein Rückblocksystem. Das heisst, dass der vorausfahrende Zug immer seinen Nachfolger auf Distanz hält.

Gleisplan der Anlage

Der Gleisplan des Bahnhofs, mit den angeschlossenen Geleisen. Es ist deutlich zu sehen, dass die Anlage im Prinzip einen Kreis bildet.
Allerdings beträgt die Fahrstrecke von Ausfahrt bis Einfahrt 132 Meter.

Ein in Richtung West (Süd) ausfahrender Zug fährt so auf dem roten Geleise P über die Strecke bis zum Schattenbahnhof Nord. Hier fächert sich das Geleise P in 6 Stränge auf, welche bis 6 m lange Züge aufnehmen können.
Unser Zug mit Zusatzloks würde in Gleis 1 (Parallelgleis zu R) einfahren, denn hier können die zusätzlichen Loks wieder entfernt werden, und nach Übergang ins Geleise R "über den Berg" in den Bahnhof zurückkehren.
Aus dem Schattenbahnhof Nord bis in den Bahnhof muss die Zuglok dann den Zug alleine heraufführen.
Im blauen Geleise R ist ebenfalls vor der Bahnhofseinfahrt in 6-gleisiger Schattenbahnhof. Hier allerdings fällt das Herausnehmen von Zusatzloks weg.

Die beiden Schattenbahnhöfe funktionieren ähnlich. Das gestellte Geleise ist in das Blocksystem eingebunden.
Im Schattenbahnhof Süd fährt ein einfahrender Zug in das für ihn gewählte Gleis ein und hält an, wenn die Einfahrt in den Bahnhof geschlossen ist. (Vorblock)
Nun kann das (Ausfahrts-)Geleise gewechselt werden.
Wird die Einfahrt in den Bahnhof dann gestellt, fährt nun ein anderer Zug aus Süd aus und in den Bahnhof ein.
Im Schattenbahnhof Nord ist das Verfahren ähnlich, allerdings liegt hier noch ein Block zwischen Nord und dem Bahnhof. Dieser Block kann, wenn er frei ist, künstlich belegt werden, so dass dasselbe geschieht, wie im Bahnhof Süd.

Auf der Bergstrecke habe ich die Blöcke so gelegt, dass die Züge in den drei sichtbaren Bereichen zum Stehen kommen, wenn der Vorblock belegt ist.
Kehrt ein Zug in den Bahnhof zurück, hat er auf der Strecke 132 Meter Weg zurückgelegt. Dies entspricht einer Fahrzeit von etwa 9 Minuten pro Umgang.

Die Bahnhöfe Nord, Süd und Ost, sowie der Bereich des Lokomotiv- depots können auch vom Hauptstelltisch losgelöst bedient werden. Dies ermöglicht einen Fahrbetrieb durch mehrere Leute.