Nach der Jahrhundertwende
Die Aufstellplätze für Lokomotiven wurden 1903 teils gepflästert, teils mit Granitplatten belegt, sowie Ergänzungsarbeiten in den Lokomotivremisen getätigt. Zuletzt erfolgte die Vermarkung und Einfriedung der erweiterten Anlage.
Ein Schuppen wurde abgebrochen, ebenfalls das alte Bahndienstgebäude neben dem Aufnahmegebäude, sowie der alte Abort neben der Wagenremise.
Eine am Alpbach geplante Wasserkraftanlage wurde nicht realisiert.
A 3/5 932 Maffei vor dem Depot Erstfeld |
A 3/5 938 Maffei mit Personal |
1904 wurde die elektrische Aussenbeleuchtung noch erweitert. Beim Materialmagazin erstellte man einen offenen Kohlenbehälter.
Die Signaleinrichtung, zur gegenseitigen Sicherung der Lokomotivfahrten vom und nach dem Depot und der Rangierzüge, wurde erstellt.
Die Depotwerkstätte wurde vergrössert und die Einrichtung auf elektrischen Betrieb umgestellt.
Im folgenden Jahr war ein weiterer, südlicher Anbau an der Depotwerk- stätte vollendet.
1906 erfolgte ein weiterer grösserer Umbau: die Räumlichkeiten der ehemaligen Depotwerkstätte wurden in Aufenthaltsräume und Magazine umgebaut, in der Lokomotiv-Remise baute man eine Waschanlage ein.
A 3/5 201 Winterthur vor dem Depot Erstfeld |
Ec 3/4 181 auf der Schiebebühne |
Die Depotmannschaft stellt sich mit A 3/5 215 dem Fotografen
1914 - 1918 trat wegen des ersten Weltkrieges eine grosse Kohlennot ein. Es gab grosse Fahrplaneinschränkungen.
Teilweise mussten die Lokomotiven mit Holz gefeuert werden, obwohl vorsorglicher Weise grosse Kohlenlager von Basel nach Erstfeld verlegt worden waren.
Fahrdienstpersonal bei ungewohnter Bauarbeit
Fahrdienstpersonal beim Kohlenumlad
Das Personal verschiedener Berufskategorien, für welches infolge der Zugsausfälle keine Arbeit im Fahrdienst vorhanden war, wurde mit dem Umlad von Kohlen oder anderen Arbeiten beschäftigt.
Eine Gruppe pflanzte und erntete sogar Kartoffeln in der Umgebung von Erstfeld.