Die Geschichte der Gotthardbahn

50 Jahre Ae 6/6 11402 "Uri"

Die Ae 6/6 heute

Nach dem Erscheinen der Re 6/6 Anfang der 70er Jahre wurden Ae 6/6 am Gotthard frei und deshalb ab 1975 teilweise der Depotinspektion Zürich zugeteilt. Dort übernahmen sie jene Dienste, welche ihre Vorgänger am Gotthard, die „Krokodile“, inne hatten. (Kieszüge Weiach)

Ae 6/6 im Dienst

Eine Re 6/6 leistet einer Zuglok Ae 6/6 mit ihrem Kieszug Vorspanndienst. (Gurtnellen)

Die am Gotthard verbliebenen Maschinen übernahmen immer mehr untergeordnete oder spezielle Dienste wie Stückgüterzüge, Hupac-Züge etc.
Ae 6/6 im Dienst

Ae 6/6 11507 hat in Erstfeld einen Hupac-Zug für die Weiterfahrt nach Norden übernommen.

1997 wurden die beiden Prototypen „deklassiert“. Sie sollten keine Einsätze im normalen Streckendienst mehr leisten, unterwegs waren sie allerdings bis 2004 trotzdem.
3 Generationen Gotthardloks

Drei Generationen von Gotthard-Maschinen neben dem Depot Erstfeld:
Ae 6/6 11437, Re 460106 und Re 6/6 11666

Mit dem Erscheinen der Re 460 am Gotthard, wurden auch die restlichen Ae 6/6 auf andere Depots umgeteilt, sie sollten vom Gotthard abgezogen werden.

Im Jahre 1999 wurden im Rahmen der Reorganisation der SBB alle noch vorhandenen 119 Ae 6/6 der Division Cargo zugeteilt.
Deshalb sind sie, trotz früherer entsprechender Ankündigungen, immer noch nicht alle vom Gotthard verschwunden.

Ae 6/6 im Dienst

Eine Ae 6/6als Schiebelok hinter einem schweren Güterzug beim Häggrigen-Viadukt.

Sie sind auch im Jahre 2003 immer noch im Einsatz sowohl als Zugloks, wie auch als Schiebeloks hinter Güterzügen.
Ae 6/6 im Dienst

Eine Ae 6/6 beim Pfaffensprung mit einem Güterzug auf Talfahrt nach Erstfeld. Juni 2003